Przekłady:

Im Zentrum, nicht an der Peripherie einer ungenannten Kleinstadt in Polen befindet sich Daniel Odijas Ulica Dluga, die Lange Straße: Hier haust Kanada, der einst dort studierte und später für die Bonzen der Partei übersetzte. Daneben züchtet der alte Pokora angeblich Krim-Tauben, und der hagere Pattex schnüffelt Klebstoff. Die Cebula-Mädchen gehen unverdrossen ihrem Gewerbe nach, und der kleine Maka sammelt Flaschen und Altpapier, um zu überleben. In knappen Sequenzen beschreibt Odija eine Gesellschaft im Übergang, ihre Träume und Hoffnungen genauso wie ihre Exzesse und Tristesse. Er beschreibt sie präzise, unbestechlich, aber niemals herzlos-diffamierend.

Józef Mysliwski est bien décidé à faire fortune, et après la chute du communisme, même au fin fond de la Pologne, tout lui paraît possible. Il commence par un élevage de renards, puis achète une scierie. Dans son activisme et sa volonté de réussite à tout prix, son épouse Maria n’est qu’un accessoire, et son fils Krzysztof un étranger. Mais lorsqu’il embauche un jeune commercial roublard afin de développer l’entreprise, les choses commencent à tourner mal…
Le récit de l’ascension et de la chute de Józef Mysliwski est bien entendu ancré dans la réalité de la Pologne contemporaine, mais la force et la beauté du roman tiennent surtout à un pouvoir d’évocation poétique exceptionnel que d’aucuns n’ont pas hésité à comparer au «réalisme magique» des grands écrivains latino-américains.

Eine neue Schriftstellergeneration wächst in Polen heran. Einer ihrer Wortführer ist Daniel Odija. Seine Romane und Dramen spielen in der Provinz. Er berichtet von Menschen am Rand der Gesellschaft und bietet einen beklemmenden Eindruck in das Polen von heute und die Entdeckung einer magischen, für unsere Augen archaischen Welt. Unsentimental erzählt Odija von einem Dorf, das bis zur Wende von einer Kolchose beherrscht wurde und nun langsam vor die Hunde geht. Einzig der Schmalspuroligarch und Sägewerksbesitzer Józef Mysliwski versteht es, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Als er scheitert, ist auch der Traum vom raschen Aufstieg auf Kosten anderer ausgeträumt.